Der OBV - engagiert für die Oberaargauer Bauern


Willkommen auf der Infoplattform des Oberaargauischen Bauernvereins (OBV). Der OBV unterstützt seine Mitglieder bei der Öffentlichkeitsarbeit und vertritt die Bäuerinnen und Bauern des Oberaargau als Standesorganisation bei politischen Fragestellungen.


Herzliche Gratulation

 

Die Vorstandsmitglieder gratulieren ihrer Präsidentin Christine Badertscher herzlich zur Wahl in den Nationalrat.


Trotz regnerischem Morgen gelungener Anlass Biodiversität am Burgäschisee

Am 10. August 2019 organisierte der Oberaargauische Bauernverein OBV zusammen mit dem Inforama und dem Verein Pro Aeschisee einen Biodiversitätsanlass beim Burgäschisee.

 

Hans-Jörg Rüegsegger, Präsident des Berner Bauernverbandes betonte in seiner Begrüssung, dass konstruktive Lösungen wichtig sind. Der Berner Bauernverband leistet dabei mit dem Berner Pflanzenschutzprojekt Pionierarbeit und zeigt auf, wie die Landwirtschaft Teil der Lösung ist.

 

Martin Reinhard, Landwirt aus Seeberg und Initiator des Anlasses stellte seinen vielseitigen Betrieb vor. Er probiert immer wieder Neues aus, um den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Beispielsweise mit mechanischer Unkrautbekämpfung oder dem Einsatz von EM (Effektive Mikroorganismen). Vor 6 Jahren hat er die Hecke am Burgäschisee gepflanzt, welche heute vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und Nahrung bietet.

 

Michael Ryf von der UNA AG erklärte den Besucherinnen und Besuchern die Vorteile der verschiedenen Sträucher, aber auch wie wichtig die Heckenpflege ist. Wenn die Hecke sich selbst überlassen würde, gäbe es nach ein paar Jahren nur noch Haselstauden.

 

Markus Maag und Thomas Krähenbühl informierten über die Vernetzungsprojekte im Oberaargau. Mittlerweile machen 90% der Betriebe mit. Die Vernetzungsprojekte zeigen, dass mit freiwilligen Massnahmen viel für die Biodiversität erreicht werden kann.

 

Interessantes vom Burgäschisee erzählte Ruedi Mühlemann vom Verein Pro Aeschisee. Der Verein wurde in den 1980er Jahre gegründet mit dem Ziel eine Erhöhung des Sees zu verhindern. Mittlerweile engagiert sich der Verein für die Aufwertung des Seeufers und für die Förderung der Biodiversität. Heute gibt es bis 60 verschiedene Vogelarten rund um den Burgäschisee.

 

Dank den verschiedenen Beteiligten konnten den interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Medien aufgezeigt werden, wie sich die Berner Bauernfamilien für die Biodiversität engagieren.

 

 

 

Christine Badertscher, Präsidentin OBV

 


Grosses Interesse am Infoanlass Biber in Langenthal

Am 7. März 2019 fand in der alten Mühle in Langenthal ein Infoanlass zur Verbreitung der Biber vor Gemeindebehörden und Landwirten statt. Der Anlass war mit 100 Personen gut besucht.

Link auf Bericht und gezeigte Folien (Homepage Region Oberaargau)


Sachplan Biodiversität - OBV fordert besseren Einbezug der Landwirte


Chäsmarit Huttwil vom 6. - 7. Okt 18 - ein Rückblick

 

 

Ohne Milch kein Käse. Vorstandsmitglieder des OBV informieren die Besucher über die Milchproduktion.

Die jungen Besucher üben sich im Melken und Buttern.

 

Bildergalerie


Autobahnausbau Luterbach – Härkingen: Die Subregion Oberaargau Nord verdient die beste Lösung!

Der Vorstand des OBV unterstützt die Petition: Autobahnausbau Luterbach - Härkingen: die Subregion Oberaargau Nord verdient die beste Lösung!

Bitte die Petition runterladen, unterzeichnen und der Einwohnergemeinde Niederbipp zustellen (Adresse auf der Petition aufgedruckt).

Medienmitteilung des OBV

 

 


Grosses Interesse am Informationsanlass Antibiotikaeinsatz

Montag, 13. November 2017, 20.00 Uhr Rest. Sternen Herzogenbuchsee

 

Die Erfindung von Antibiotika war ein bedeutender Fortschritt in der Medizin. Der Einsatz hat jedoch auch seine Schattenseiten. Antibiotikaresistenzen nehmen zu und der Einsatz von Antibiotika wird deshalb kontrovers diskutiert. Deshalb hat der Bund die Nationale Strategie Antibiotikaresistenzen StAR erarbeitet. Diese hat zum Ziel, die Wirksamkeit von Antibiotika langfristig sicherzustellen. Doch was bedeutet ein verantwortungsvoller Umgang mit Antibiotika in der Landwirtschaft? Welche Alternativen sind möglich?

 

 

Diesen Fragen wollte der Oberaargauische Bauernverein nachgehen und hat dazu einen Informationsabend organisiert. Der Zufall wollte es, dass die Veranstaltung genau in der Antibiotika Awareness Woche der Weltgesundheitsorganisation WHO stattfand, das Thema Antibiotika ist diese Woche somit in aller Munde. Deshalb, oder weil sich die Landwirtschaft generell ihrer Verantwortung stellen will, war der Anlass mit fast 100 Bäuerinnen und Bauern sehr gut besucht. Erfreulich auch, dass sich viele Junge für das Thema interessierten.

 

 

Christoph Kiefer, Tierarzt mit einer Praxis in Wangen an der Aare und Präsident der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte hat in einem spannend Vortrag erklärt, weshalb sich Resistenzen bilden können und welche Massnahmen mit der Umsetzung der StAR vorgesehen sind. Ein verantwortungsvoller Einsatz nach dem Motto „so wenig wie möglich“ steht im Zentrum. Dabei ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit der Antibiotika zur Erhaltung der menschlichen und tierischen Gesundheit langfristig sichergestellt werden kann. Denn aus Gründen des Tierschutzes ist es essentiell, dass kranke Tiere behandelt werden können.

 

 

Ursi Dommann, Dr. med vet. mit Weiterbildung in alternativen Tierheilmethoden und Mitinhaberin der „AG für Tiergesundheit“ aus Gunzwil hat in einem interessanten, praxisbezogenen Referat über mögliche Alternativen zu Antibiotika referiert. Mit der Homöopathie hat die Tierärztin gute Erfahrungen gemacht. Es können auch akute Entzündungen behandelt werden, wenn das richtige Mittel eingesetzt wird. Um dieses zu finden, muss der Landwirt seine Tiere gut kennen. Das Beobachten der Tiere braucht jedoch Zeit, mit dem immer grösseren wirtschaftlichen Druck wird dies nicht einfacher.

 

 

Die Antibiotikaresistenzen ist und bleibt ein grosses Thema für die Landwirtschaft. In der Schweiz konnte bereits viele Fortschritte erzielt werden. Seit 2008 konnte der Antibiotikaeinsatz um 45% gesenkt werden. Das Engagement wird jedoch weiter gehen – dies zeigt auch das grosse Interesse am Informationsanlass von Seiten der Bäuerinnen und Bauern.

 

 

Die Referenten Christoph Kiefer und Ursi Dommann sowie die Präsidentin des OBV Christine Badetscher
Die Referenten Christoph Kiefer und Ursi Dommann sowie die Präsidentin des OBV Christine Badetscher



JA zur Ernährungssicherheit in der Verfassung

Standaktion in der Marktgasse Langenthal - Peter Andres, Philipp Fiechter, Christine Badertscher, Daniel Wälchli, Peter Jordi und David  Burkhalter
Standaktion in der Marktgasse Langenthal - Peter Andres, Philipp Fiechter, Christine Badertscher, Daniel Wälchli, Peter Jordi und David Burkhalter

Massive Frostschäden bei Obst- und Gemüseproduzenten

Die Frostnächte vom 19. und 20. April 2017 haben auch im Oberaargau ihre Spuren hinterlassen.

 

Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt verursachten grosse Schäden bei Spargeln, Erdbeeren und insbesondere an Obstkulturen. Vor allem das Steinobst war stark betroffen.

 

 

 

Auch auf dem Betrieb von Regina und Hanspeter Hohl-Tschumi in Attiswil sind die Schäden immens.

 

Als Obst- und Gemüseproduzenten sind ihre Kulturen stark getroffen. Trotz Vliesabdeckung sind die Erdbeerblüten erfroren sowie die Frühkartoffeln. Doch noch weit schlimmer sieht es in der Obstanlage aus. In der Not wird man erfinderisch und die Familie Hohl versuchte mit Finnenkerzen die Minustemperaturen zu beeinflussen.

 

Noch kann der Schaden nicht definitiv beurteilt werden. Die tatsächlichen Auswirkungen zeigen sich erst später. „Im Moment sieht die Situation bei den Kirschen nicht nach einem Totalschaden aus. Wir befürchten aber, dass noch viele Früchte durch die Stresssituation abgestossen werden.“ so Hanspeter Hohl. Auch die Zwetschgenbäume erlitten grossen Schaden und beim Kernobst wird ebenfalls eine grosse Ertragseinbusse befürchtet, vor allem bestimmte Sorten wie z.B. Boskoop sind stark betroffen (Bilder unter: www.hohl-obst.ch).

 

 

 

Das Beispiel der Familie Hohl zeigt, dass die Frostnächte – wie bereits im letzten Jahr – wieder grosse finanzielle Auswirkungen auf die Betriebe haben werden. (Noch) können solche Wetterereignisse nicht versichert werden. Das Risiko eines Ernteausfalls tragen die Produzenten alleine. Der Vorstand des Oberaargauischen Bauernvereins zeigt sich besorgt angesichts der zum Teil verehrenden finanziellen Einbussen der Bauernfamilien. Solche Wetterereignisse – welche aufgrund des Klimawandels zunehmen werden – legen auch dar, dass die Nahrungsmittelproduktion keine Selbstverständlichkeit ist.

 

 

 

Oberaargauischer Bauernverein

 

Auskunft: Christine Badertscher, Präsidentin. Tel.: 079 583 69 03

 


Jubiläumsfest und Mitgliederversammlung, 10. März 2017 in Niederbipp

Ueli Fahrni und Christine Badertscher
Ueli Fahrni und Christine Badertscher

Nach 12 Jahren als Präsident übergibt Ueli Fahrni das Amt an die neu gewählte Präsidentin Christine Badertscher. Ueli Fahrni wird mit Applaus zum Ehrenmitglied gewählt.

Jakob Rösch präsentiert die Geschichte des OBV, während Gastredner Markus Ritter einen Blick in die Zukunft wirft.

 

Bildeindrücke des Jubiläumsfestes


7. Oberaargauische Zuchtviehausstellung vom 27. November 2016 in Langenthal

Ein paar Bildeindrücke von der Ausstellung. Immer wieder ein Höhepunkt ist die Kälberpräsentation durch die Züchterugend.

Fotos E. Kurth


Landenteignung für Biodiversität - so nicht!

Stellungnahme des OBV zu den Plänen des BafU betreffend  „Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz“  Mehr